Optionen, Futures und andere Derivate

Grundsätzlich ist es so, dass Anleger, sofern sie die Voraussetzungen erfüllen, am besten immer direkt Optionen und Futures handeln sollten. Für alle anderen gibt es jedoch auch sinnvolle Alternativen. Zwei davon, wollen wir hier kurz .

Natürlich kann man auf eToro oder Optionbit Geld verdienen.

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Options, Futures, and Other Derivatives, Seventh Edition. The following typos and other errors are in the first printings of the seventh edition of Options, Futures and Other Derivatives and its Solutions Manual. We have tried to correct them in subsequent printings and so they may not be present in the copy you have.

Bei der Abrechnung wird bei einem Differenzgeschäft dann dem Kaufpreis gleich der Marktpreis gegenüber gestellt, es wird also so getan, als würde die Position sofort zum aktuellen Wert wieder zurückverkauft, auch dann muss also nicht die volle Summe aufgebracht werden, wenn der Basiswert nicht in der Zwischenzeit wertlos geworden ist.

Natürlich müssen Trader darauf achten, dass es sich nicht um ein Liefergeschäft handelt, sonst müssen sie am Ende die volle Summe aufbringen und erhalten dann Wertpapiere oder Waren dafür. Verändert sich der Kurs zu stark, kann sogar Geld nachgefordert werden, wer zunächst 1. Daneben können Anleger jedoch auch an vielen weiteren internationalen Terminbörsen Futures handeln. Gleichzeitig profitieren Anleger von sehr günstigen Preisen.

Die Preise für Optionen liegen etwas unter denen für Futures. So interessant das Thema Future Handel klingen mag, so ist er doch nicht für jeden Anleger geeignet. In der Praxis eignen sich Futures tatsächlich nur für erfahrene Investoren. Die einzigen formalen Voraussetzungen sieht wie folgt aus:. Allerdings gibt es einige praktische Voraussetzungen , die ein Anleger ebenfalls erfüllen muss.

Genauso wie im Aktienhandel, benötigt er ein entsprechendes Future Konto. Doch die finanziellen Voraussetzungen sehen schon anders aus. Hier raten Experten — abhängig natürlich vom Basiswert der gehandelt werden soll — von einem Mindestinvestitionsvolumen von Besser wäre es, wenn mindestens ein 6-stelliger Betrag zur Verfügung stehen würde.

Gerade die finanziellen Voraussetzungen wird nicht jeder Anleger erfüllen können. Grundsätzlich ist es so, dass Anleger, sofern sie die Voraussetzungen erfüllen, am besten immer direkt Optionen und Futures handeln sollten.

Für alle anderen gibt es jedoch auch sinnvolle Alternativen. Zwei davon, wollen wir hier kurz besprechen. Mini Futures sind börsengehandelte Hebelprodukte. Das bedeutet für den Anleger, dass er quasi direkt mit der Bank handelt. Mini-Futures haben keine fest Laufzeit. Anleger, die dieses Hebelprodukt kaufen, investieren, wie der Name es ja bereist sagt, gehebelt. Der Hebel kommt dadurch zustande, dass der Händler nicht den vollen Preis zahlt, sondern nur einen Teil — und zwar die Differenz zwischen dem aktuellen Kurs und dem Basispreis.

Der Rest wird vom Emittenten finanziert. Mini Futures gibt es dabei sowohl auf steigende als auch auf fallende Notierungen. Man spricht von Long und Short. Damit erhalten Trader eine Möglichkeit, mit deutlich geringerem Kapitalaufwand in ein Future-ähnliches Produkt zu investieren. Die endlose Laufzeit wird jedoch durch einen täglich anpassenden Basispreis bzw.

Man kann auch sagen, dass es sich hier um die Finanzierungskosten des Brokers handelt, die der Anleger beim klassischen Future Handel auch hätte.

Diese Finanzprodukte sind sehr transparent und es lässt sich — vom rein technischen Gesichtspunkt her — relativ einfach handeln. Lediglich die Bedienung der Handelsplattform ist in den meisten Fällen selbst erklärend. Doch der Gedanke, dass Anleger auf steigende und fallende Kurse spekulieren können, ist hier auf jeden Fall gegeben.

Diese Vorteile haben CFDs:. An den Terminmärkten lässt sich viel Geld verdienen oder verlieren. Anleger sollten deshalb nur mit Geld spekulieren, auf das sie auch verzichten können.

Wer das vermeiden will, findet mit Optionsscheinen eine ebenfalls spekulative Anlageform , bei der es aber keine Nachforderungen gibt. Solche Konten bietet beispielsweise Comdirect , wobei bei Comdirect gezielt ein Konto ohne Nachschusspflicht beantragt werden muss.

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Footer Was sind Futures? Diese 4 Fakten zu den spekulativen Differenz- und Liefergeschäften sollten Sie kennen. Inhaltsverzeichnis 1 Was sind Futures — Erklärung in Stichpunkten 2 1. Die Idee hinter Terminkontrakten 3 2.

Welche Angaben muss ein Future enthalten? Was ist ein unbedingtes Termingeschäft? Was ist ein Differenzgeschäft? Voraussetzungen für den Future Handel 8 7. Alternativen zum Future Handel: Liegt der Strompreis unter dem in der Option festgelegten Wert, dann muss das Geschäft nicht ausgeübt werden und die Option verfällt. Eine Besonderheit sind Swapgeschäfte.

Dabei findet ein Austausch zu mehreren Zeitpunkten statt. Beliebt sind beispielsweise Zinsswaps, bei denen eine Partei einen festen und eine einen variablen Zinssatz erhält. Auch Futures auf Strom lassen sich handeln. In Leipzig gibt es deshalb die European Energy Exchange. Derivate haben durchaus einen volkswirtschaftlichen Sinn, sie können nämlich als Versicherung dienen.

Dabei ist es fast egal, ob ein Barausgleich oder ein physischer Ausgleich vereinbart ist. Fluggesellschaften können beispielsweise über Futures langfristig Kerosin einkaufen und sich damit gegen Preissteigerungen absichern. Alternativ können sie auch Optionen kaufen die ihnen das Recht einräumen, Kerosin zu einem bestimmten Kurs zukaufen. Liegt der Kurs niedriger, dann ist die Option wertlos, die Fluggesellschaft spart aber wegen der niedrigen Preise. Steigen die Kerosinpreise, kann das Unternehmen die Option ausüben und erhält die Ware, unabhängig vom tatsächlichen Preis, zu den in der Option vereinbarten Beträgen.

Weil Derivate so praktisch sind, gibt es sie schon seit über 4. Damit sollte ursprünglich vor allem das Risiko aus der Landwirtschaft oder aus Handelsreisen abgesichert werden.

Die Kritik von Warren Buffett und anderen bezieht sich vor allem darauf, dass viele Derivate heute rein spekulativen Zwecken dienen. Denn mit kleinen Beträgen lässt sich hier viel Geld verdienen. Wer beispielsweise ein Future kauft, der muss nur einen Teil des Wertes bei Beginn hinterlegen, er kann also mit Euro bei einem Future auf Aktien mehr Gewinn machen als mit den Aktien selbst, er verliert aber auch entsprechend mehr, wenn die Rechnung nicht aufgeht. Einen ganz anderen Zweck hatten Differenzkontrakte ursprünglich.

Dabei handelt es sich um Festgeschäfte, meistens mit Barausgleich, die auf einen Basiswert wie beispielsweise eine Aktie abgeschlossen werden. Mit ihnen sollte die britische Börsenumsatzsteuer umgangen werden, denn statt der Aktie, für deren Erwerb Steuern fällig wurden, wird nur das Derivat gehandelt, für das keine Steuern anfallen. Für Privatanleger kommen ganz unterschiedliche Derivate in Frage.

Beliebt sind vor allem Optionen, bei denen das Recht etwas zu kaufen oder verkaufen gehandelt wird. Sie erlauben nämlich das Handeln von Aktien und Indizes mit einem Hebel, bei einem Hebel von wird beispielsweise mit Euro so viel Gewinn oder Verlust gemacht wie sonst mit CFDs werden vor allem zu spekulativen Zwecken eingesetzt, weil man mit ihnen weit höhere Gewinne erzielen kann als mit Aktien.

Aber auch zu Absicherungszwecken können Privatanleger Derivate nutzen. Auch Garantie — und Discount-Zertifikate , die ein geringeres Risiko bieten, haben wie alle anderen Zertifikate auch, derivative Komponenten.

Schon bei einem Verlust von 0,5 Prozent ist das gesamte Kapital aufgebraucht, bei höheren Verlusten muss Geld nachgeschossen werden.

Jedem Gewinner steht ein Verlierer gegenüber — abzüglich der Handelskosten verlieren also mehr Marktteilnehmer.