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Die Nominalwerte der ausstehenden Verträge sind allerdings nur sehr beschränkt aussagekräftig, weil Nominalbeträge nur die Rechengrundlage für die Verträge bilden.

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Dieses Vorleistungsrisiko beinhaltet letztlich eine Insolvenzgefahr , der jeder der Kontrahenten unterliegt. Diese Gefahr potenziert sich mit dem Volumen der Transaktionen. Zur Ausschaltung des Erfüllungsrisikos und damit zur Risikovermeidung stehen zwei Methoden zur Verfügung. Die eine Methode ist die gegenseitige Absicherung zweier Kontrahenten, die ein hohes Volumen miteinander abwickeln, durch Netting. Dabei handelt es sich um ein vertraglich vereinbartes bilaterales Verrechnungsverfahren mit dem Ziel, durch gegenseitige Aufrechnung im Falle der Insolvenz des anderen möglichst wenig oder keine Verluste tragen zu müssen.

Die andere Methode betrifft ein übergeordnetes institutionalisiertes Abrechnungssystem. Die Bank installierte das weltweit erste Settlement-System, um hiermit das gegenseitige Erfüllungsrisiko im Devisenmarkt bei zunächst 17 Währungen zu eliminieren. Im September wurde sie in Betrieb genommen. Inzwischen nehmen zahlreiche Banken direkt oder indirekt an dem System teil. Bankwesen Bankinfrastruktur Zahlungsverkehr Börsenhandel Finanzrisiko.

Weblink offline IABot Wikipedia: Ansichten Lesen Bearbeiten Quelltext bearbeiten Versionsgeschichte. Navigation Hauptseite Themenportale Zufälliger Artikel. Diese Seite wurde zuletzt am Derivate ermöglichen daher die Trennung von dinglicher Inhaberschaft am Basiswert und Partizipation an dessen Marktchancen und -risiken. Die Partizipation an den Marktrisiken des Basiswertes durch das Derivat muss nicht 1: Je nach Ausgestaltung der Hauptleistungspflichten im Vertrag unterscheidet man Festgeschäfte, Swapgeschäfte und Optionsgeschäfte.

Derivate können auch Basiswerte anderer Derivate 2. Begriffe wie Termingeschäft, Finanztermingeschäft, Börsentermingeschäft, Finanzderivat oder Warenderivat sind rechtliche oder wirtschaftliche Synonyme bzw. Nach der Bedingtheit des Erfüllungsanspruchs lassen sich bedingte und unbedingte Derivate unterscheiden.

Zu den unbedingten Derivaten klassischerweise: Hier besteht eine bindende Rechtspflicht zur Leistung zum Leistungszeitpunkt. Zu den bedingten Derivaten klassischerweise: Hier hängt die Verpflichtung zur Leistung von der Ausübung eines Wahlrechts durch den Optionskäufer ab. Börsengehandelte Derivate Futures und börsengehandelte Optionen sind entsprechend den Bedingungen der Börsen hochstandardisiert, um einen schnellen und liquiden Handel zu gewährleisten und am zentralen Clearing teilnehmen zu können.

Sie sind weniger standardisiert als börsengehandelte Derivate und können individuelle Vertragsbestandteile — beispielsweise zu Kündigungsklauseln, Leistungsbeschreibungen und Sicherheitsleistungen — enthalten.

Da sich wirtschaftlich nur hinreichend standardisierte und liquide Derivategeschäfte zum zentralen Clearing eignen, müssen Vertragsparteien von OTC-Derivaten, die der zentralen Clearingpflicht nicht unterliegen, hohe Anforderungen an das betriebliche Risikomanagement einhalten. Ein Sonderfall sind die als Wertpapier gestalteten verbrieften Optionsscheine, die wie andere Wertpapiere gehandelt werden.

Derivategeschäfte werden einerseits zu Absicherungszwecken Hedging abgeschlossen. Das Marktrisiko eines zu sichernden Grundgeschäfts kann durch ein Derivategeschäft, das die Marktwertentwicklung des Grundgeschäfts invers abbildet, gesichert werden.

Im Idealfall kann eine perfekte Absicherung erreicht werden. Industrie-, Handels- und Finanzunternehmen sichern sich so gegen Änderungen von Marktpreisen, Zinssätzen, Wechselkursen usw. Spekulanten übernehmen eigenverantwortlich Risiken in der Hoffnung, dass sie sich nicht realisieren und so ein Gewinn erzielt werden kann.

Derivate können zudem zur Erzielung von Gewinnen aus kleinen Preisdifferenzen an unterschiedlichen Märkten genutzt werden vgl. Arbitrage-Gewinne können sich durch Ausnutzung von Preisdifferenzen zwischen Kassa - und Terminmarkt , aus komparativen Kostenvorteilen zwischen verschiedenen Marktsegmenten oder durch Ausnutzung rechtlich unterschiedlicher Behandlung wirtschaftlich gleichwertiger Geschäfte ergeben.

Arbitragemöglichkeiten sind wichtig für die Preisbildung an den Märkten. Ein typisches Beispiel ist die sogenannte Cash-and-Carry-Arbitrage. Bei Absicherungs- und Spekulationsgeschäften bieten Derivate verschiedene Vorteile gegenüber Kassageschäften in den Basiswerten. Derivate erfordern einen geringeren Kapitaleinsatz. Unterliegt der Akteur einer staatlichen Marktregulierung , zum Beispiel bankaufsichtsrechtlichen Eigenkapitalregeln , gilt dies ggf.

Zudem kann es vorkommen, dass die Derivatmärkte liquider sind als die Kassamärkte im zugehörigen Basiswert. Derivate können hohe Risiken bergen.

Allerdings sind Derivate nicht per se risikoreicher als Kassageschäfte. Denn mikroökonomisch betrachtet wohnen Derivaten dieselben Marktrisiken der Art nach inne wie den zugrunde liegenden Kassageschäften. Erst im direkten Vergleich zwischen Termingeschäft und Basiswert ergeben sich Risikounterschiede. Kassageschäfte Im Devisenhandel unterscheidet man zwischen Kassageschäft en einerseits und Termingeschäfte n andererseits. Auch gleichtägige same-day-value oder eintägige Erfüllungen sind möglich, wobei die Kurse zur Berücksichtigung der Zinsdifferenzen angepasst werden.

Eine besondere Form der Auftragserteilung im Kassahandel sind die Ordergeschäfte, bei denen Kunden den eingeschalteten Banken Kauf- oder Verkaufsaufträge erteilen, die erst dann zur Ausführung kommen, wenn ein vorher festgelegter Kurswert erreicht wird. Termingeschäfte Termingeschäfte im engeren Sinn Festgeschäfte sind dem Vertragscharakter nach unbedingte Erfüllungsverpflichtungen.

Ein Wahlrecht besteht nicht. Als Termingeschäfte werden alle Devisengeschäfte bezeichnet, bei denen zwischen Abschluss und Erfüllungstermin mindestens drei Bankarbeitstage liegen.

Hinsichtlich der Quotierung von Terminkursen unterscheidet man zwischen der Direktquotierung in Form eines Outright- oder Forward-Kurses und der Swapquotierung. Importeure Exporteure sichern ihre Fremdwährungsverbindlichkeiten - forderungen durch den Kauf Verkauf der fakturierten Währung per Termin ab. Die Laufzeiten der Geschäfte mit der kommerziellen Kundschaft der Banken orientieren sich an den Fälligkeiten Zahlungszielen der den Geschäften zugrunde liegenden Währungsforderungen und - verbindlichkeiten 1,2,3,6 bis 12 Monate.

Eine besondere Form des Termingeschäft s stellen die Termingeschäfte mit Laufzeitoption dar. Laufzeitoptionen sind keine Option en sui generis s.

Ausgangspunkt für die Ermittlung des Terminkurses ist eine Gleichgewichtsbedingung , die aus folgenden Überlegungen resultiert: Jeder hiervon abweichende Kurs würde Arbitrageschäfte in die eine oder andere Richtung auslösen und den Markt damit wieder zu dem FVP zurückführen.

Eine Kurzdiskussion des Terms ergibt die in dem jetzt mengennotierten EUR-Umfeld neue Erkenntnis, dass höher verzinsliche Währung en mit Aufschlägen und niedriger verzinsliche Währung en mit Abschlägen gehandelt werden: Outrightgeschäfte sind unter Kreditinstitute n eher die Ausnahme. Aus dem Kundengeschäft resultierende Outrightgeschäfte werden zur eigenen Positionsverarbeitung oder Glattstellung im Interbankenmarkt i. Swaptransaktionen beinhalten den Tausch einer Fälligkeit gegen eine andere.

Sie werden daher häufig auch zur Prolongation fälliger Geschäfte eingesetzt, wenn z. Ein Swapgeschäft ist also die Kombination eines Kassageschäft es mit einem gegenläufigen Termingeschäft. Eine Variante des Swapgeschäft s sind die Prolongation en auf alter Kursbasis s. Swapgeschäft e verändern nicht das Währungsexposure der handelnden Parteien.

Durch Swapgeschäft e verschiebt sich die Liquiditätsposition. Die Swapsätze für broken dates lassen sich durch Interpolation zwischen den nächstliegenden Fälligkeiten ermitteln. Der Swapsatz ist der Kursunterschied zwischen Kassakurs und Terminkurs gem.

Üblich in der Praxis ist die Berechnung der Swapsätze über die Zinsdifferenzen, ohne vorher den Terminkurs zu ermitteln; wobei sich die direkte Ermittlung der Swapsätze aus 2 wie folgt ableitet: Für Laufzeiten von länger als 1 Jahr sind die Gleichungen zur Berücksichtigung der Zinseszinseffekte entsprechend anzupassen.

Optionsgeschäfte Option en sind bedingte Termingeschäfte. Eine Verpflichtung hierzu besteht jedoch nicht. Das Gewinnpotential des Inhabers einer Option ist theoretisch unbegrenzt, während der maximale Verlust auf die gezahlte Optionsprämie beschränkt ist. Als Risikoäquivalent steht ihm die vereinbarte Optionsprämie zu. Bei der kundenseitigen Festlegung des Optionspreises ist man jedoch nicht an den Terminkurs gebunden.

Der strike price kann in wirtschaftlich sinnvollem Rahmen frei gewählt werden, wobei der Optionspreis von folgenden Faktoren abhängt: